Der grippale Infekt wird in den meisten Fällen von Viren verursacht. Eine Impfung gegen die diese Erkältung ist nicht möglich, da die Krankheit von mehr als 200 Schnupfenviren ausgelöst wird. Antibiotika helfen nur gegen bakterielle Infektionen. Wenn der Körper eine Erkältung besiegt, dann ist dies ausschließlich eine Leistung des Immunsystems. Dem Immunsystem ist es auch zu verdanken, daß wir nicht ständig mit einer Erkältung herumlaufen, denn die Schnupfenviren lauern überall. Deshalb gilt es, das Immunsystem zu stärken, wenn man einer Erkältung aus dem Weg gehen möchte. Die erste Bastion in der Abwehr von Kranheitskeimen sind die Schleimhäute von Augen, Mund und Nase. Die Schleimhäute müssen ausreichend feucht und gut durchblutet sein, damit sie ihre Funktion erfüllen können. Für die Befeuchtung ist eine ausreichende Luftfeuchtigkeit (etwa 70%) wichtig. Überheizte Räume beeinträchtigen die Abwehr von Keimen. Außerdem sollte man mindestens zwei Liter pro Tag trinken, um der Austrocknung der Schleimhäute in der trockenen Heizungsluft entgegenzuwirken. Um die Durchblutung der Schleimhäute zu fördern, sollte man sich warm genug kleiden.

Vor allem
warme Füße sind wichtig, denn wenn die Füße kalt werden, drosselt der Körper automatisch die Durchblutung der Schleimhäute. Warm  und zweckmäßig gekleidet, sollte man jede Gelegenheit zu einem Spaziergang im Freien nutzen. Wechselduschen am Morgen sind eine sinnvolle Ergänzung des Abhärtungsprogramms. Wichtig ist, daß man mit einer Kaltdusche abschließt, damit der Körper eine reflexartige Erwärmung einleitet. Saunabesuche und Kneippsche Anwendungen sind bewährte und in medizinischen Studien erprobte Mittel zur Abhärtung. Für die Anwendung zu Hause sind auch Inhalationen ein gutes Mittel, um einer Infektion vorzubeugen. Die durchblutungsfördernde Wirkung des Wasserdampfs wird durch ätherische Öle verstärkt, zum Beispiel aus Pfefferminze, Thymian oder Salbei. Das Immunsystem ist darauf angewiesen, daß ihm alle Vitamine und Mineralien in ausreichender Menge zur Verfügung gestellt werden, was durch eine ausgewogene Mischkost mit viel Obst und Gemüse erreicht werden kann.

Einige Menschen können Schwierigkeiten haben, sich so zu ernähren. Hierher gehören alte Menschen, die Gemüse oft nicht gut kauen können und die ohnehin ein vermindertes Vermögen haben, Nährstoffe in den Körper aufzunehmen. Auch wer auf die Verköstigung aus der Kantine angewiesen ist, kann Probleme bekommen, sich ausreichend vitaminreich zu ernähren. Für diese Risikogruppen für einen Vitaminmangel ist es zu empfehlen, die Defizite mit einem
Präparat aus der Apotheke zu decken. Über die Präparate mit einer vernünftigenZusammensetzung lassen Sie sich vor Ort beraten! Leistungsträger des Immunsystems sind die weißen Blutkörperchen, die eingedrungene Keime regelrecht auffressen und eine Unzahl von Substanzen freisetzen, die Viren und Bakterien abtöten. Die Aktivität dieser Zellen läßt sich durch die Einnahme von Immunmodulatoren aus der Apotheke verstärken. Immunmodulatoren sind Arzneipflanzen wie Sonnenhut (Echinacea) oder wilder Indigo (Baptisia), der Lebensbaum (Thuja) und Wasserhanf (Eupatorium).

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Ihr Apotheker Berthold Krug

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